Solisten und Mitwirkende 2008 - 2015

Miriam Prandi, Klavier und Violoncello

Miriam PrandiIm Januar 2014 gewann Miriam Prandi den 1. Preis beim Rahn Musikwettbewerb in Zürich und trat im April 2014 mit dem Dvorak Cellokonzert in der Tonhalle Zürich auf. Die Schweizer Musikzeitung schrieb darüber: «…man bekommt den Eindruck, dass die Cellistin nur noch in ihrem Spiel lebt. Mit Wärme intoniert sie dann das zweite Thema, und zu Beginn der Durchführung ist sie bei einer Innigkeit des Ausdrucks angelangt, die bei einer so jungen Interpretin erstaunt.»
1990 in Mantua (Italien) geboren, beginnt sie im Alter von fünf Jahren parallel zu ihrem Klavierstudium an der internationalen Accademia Pianistica di Imola mit Cellounterricht in der Klasse der Cellistin Marianne Chen. 2006 schliesst sie sowohl das Klavier- als auch das Cellostudium cum Laude und mit spezieller Erwähnung am Conservatorio L. Campiani in Mantua ab.
Im Juni 2014 schliesst sie das Solistendiplom mit Auszeichnung an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Antonio Meneses ab. Solo Konzerte gibt sie in Italien, den USA, Deutschland, Israel und in der Schweiz spielt sie in der Tonhalle Zurich, am Gstaad Menuhin Festival, am Internationalen Kulturfest Resonanzen, u.a.. Als Solistin tritt sie mit verschiedenen Orchestern auf (u.a. Orchestra Giovanile Italiana OGI, Orchestra Sinfonica Siciliana, Argovia Philharmonic, Berner Symphonieorchester, Klaipeda Chamber Orchestra).
Sie musiziert beim Oleg Kagan Musikfest in Kreuth, den Chamber Music Connects the World Festival der Kronberg Academy, bei Kammermusik-Projekten im Gläsernen Saal des Musikvereins in Wien und spielt mit renommierten Musikern wie Salvatore Accardo, Andrea Lucchesini, Pietro De Maria, Fabio Bidini, Natalia Gutman und Pavel Vernikov.
Wichtige Impulse erhält Miriam Prandi derzeit von Ivan Monighetti sowie in den Meisterklassen bei Sol Gabetta und an der Kronberg Academy bei Frans Helmerson und Gary Hoffman. Sie ist Stipendiatin der Ambrosoli Foundation, der Lyra Stiftung und der Rudolf von Tobel Studienstiftung. Sie erhält neben dem Rahn Musikpreis 2014 zahlreiche weitere Preise, darunter den Muzio Clementi Preis 2007 in Rom oder den Ersten Preis am Geminiani Wettbewerb 2006 in Verona, zu dem die Foundation Premio Geminiani ihr ein antikes Cello leiht.

 

Alexander Kionke, Cello

Alexander Kionke wurde in Deutschland geboren. Als Mitglied des Thomanerchores Leipzig, setzte er sich schon sehr früh und intensiv mit der Musik von J. S. Bach auseinander, welcher er auch heute noch sehr verbunden ist. Nach Beendigung des Studiums an der Musikhochschule Leipzig bei Jürn-Jakob Timm erlangte er in der Klasse von Marek Jerie und Stanislav Apolin das Konzertreifediplom an der Musikhochschule in Luzern und beendete seine Studien in der Klasse von Peter Leisegang mit dem Solistendiplom. Ergänzend zum Studium arbeitete er in Meisterkursen u.a. mit Mistislav Rostropowitsch, Philippe Muller und Arto Noras. Während seiner Studienzeit in Leipzig widmete sich Alexander Kionke intensiv dem Quartettspiel und studierte dieses 3 Jahre beim Gewandhaus Quartett Leipzig. 
Alexander Kionke erhielt den ersten Preis der Internationalen Musikakademie Pontarlier und wurde am Internationalen Kammermusikwettbewerb „Citta di Stresa“ mit dem „Duo Capriccio“ als bestes Ensemble ausgezeichnet. Neben seiner vielseitigen Konzerttätigkeit in der Schweiz führten ihn solistische und kammermusikalische Engagements nach Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Thailand, England, Südamerika und den USA.
Als Kammermusiker spielte er u.a. zusammen mit Daniel Dodds, Matthias Enderle, Daniel Hope, Eduard Rushton, Raphael Wallfisch, und Mattia Zappa.
Seit 2002 ist Alexander Kionke Solocellist der Festival Strings Lucerne. Seine Begeisterung für das grosse Sinfonieorchester und die Oper kann er als freier Mitarbeiter im Tonhalle Orchester Zürich und dem Orchester der Oper Zürich aktiv ausleben.
Alexander ist Initiator und künstlerischer Leiter der Konzertreihe Küssnacht Klassik in Küssnacht am Rigi.
Als Pädagoge ist er an Musikschulen im Kanton Aargau und Zürich tätig. Das Unterrichten ist für Alexander Kionke eine wichtige und bereichernde Tätigkeit.
 

Duo Calva
Alain Schudel, Daniel Schaerer 

Duo Calva - Daniel Schaerer und Alain SchudelAngefangen hat alles im Jahre 1996: Im Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester haben sich die beiden Cellisten Daniel Schaerer und Alain Schudel kennengelernt; ein erster Auftritt als Celloduo folgte bereits im August an einem Dorfanlass im zürcherischen Hagenbuch!
Seither sind sie erfolgreich als DUOCALVA unterwegs, anfangs rein konzertant und seriös, was ihnen u.a. auch den Titel Pro Argovia Artists 03/04 und den Orpheus Preis 2004 einbrachte. Namhafte Schweizer Komponisten schrieben Stücke für sie. „Beinahe eins“, die 2006 veröffentlichte CD, dokumentiert die Spielfreude und Leidenschaft der beiden Musiker zu ihrem Instrument. Erfahrungen als Orchestermusiker sammelten Daniel Schaerer und Alain Schudel in der Oper Zürich bzw. der Bayerischen Staatsoper in München.
Aus harmlosen aber charmanten und pointierten Konzertkommentaren entwickelten Alain Schudel und Daniel Schaerer unter professioneller Anleitung die Idee eines Bühnenprogramms mit viel Cellomusik und einer treffenden Story als roten Faden.
Die Premiere des Erstlings „Heute Abend: Zauberflöte! Grosse Oper für zwei Celli“ im November 2007 war ein grosser Erfolg, und seither erobert das DUOCALVA zahlreiche Kleintheater, Mehrzweckhallen, Kellerbühnen, Aulen und Konzertsäle mit ihrer Cello-Comedy.
 

Droujelub Yanakiew, Violine

Droujelub Yanakiev Nach dem Abschluss seines Solistendiploms 2003 als Violinist, hat Droujelub Yanakiew die musikalische Laufbahn als Dirigent eingeschlagen. Seine Arbeit wurde bald anerkannt und er wurde 2005 vom Schweizerischen Tonkünstlerverein als Stipendiat der „Kiefer-Hablitzel-Stiftung“ ausgewählt. Im Sommer 2010 hat Droujelub Yanakiew sein Dirigier-Masterstudium mit Auszeichnung an der Zürcher Hochschule der Musik in der Klasse von Professor Johannes Schlaefli abgeschlossen.
Seine dirigentische Entwicklung wurde unterstützt und beeinflusst durch die Zusammenarbeit mit namhaften Dirigenten wie Bernard Haitink, Ralf Weikert, Jesùs Lòpez Cobos, Peter Eötvös und Stefan Asbury. Ein wichtiger Teil seiner Erfahrungen konnte er während seinen Assistenzen bei Roberto Benzi, Johannes Schläfli, Marc Kissoczy und Franco Trinca sammeln.
In den letzten Jahren hat Droujelub Yanakiew mit vielen verschiedenen Orchestern gearbeitet - u.a. mit dem Berner Symphonieorchester, Südwestdeutsche Philharmonie, Sinfonie Orchester Biel, Festival Strings Lucerne, Musikkollegium Winterthur, Collegium Musicum Basel, San Juan Sinfonie Orchester (Argentinien), Sofia Sinfonie Orchester, Karlsbad Sinfonie Orchester und dem Kammerorchester Berg. Droujelub Yanakiew ist Dirigent des Zuger Jugendorchesters, Variaton Orchester Bern, Cappella dei Giovani und des Orchester Santa Maria Luzern.
Sein Debüt in der Tonhalle Zürich hatte er im Dezember 2008 mit der 6. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch - das Debüt im grossen Saal des KKL Luzern im November 2010 mit dem Cellisten Thomas Demenga als Solist.

 

 

 

Silvia Hunziker, Violine

Droujelub YanakievDie Violinistin Silvia Hunziker ist aufgewachsen in Bremgarten. Sie erwarb das Lehr- und Konzertdiplom mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik der Stadt Basel bei Prof. Adelina Oprean und an der Hochschule für Musik in Luzern bei Prof. Sebastian Hamann.  Sie pflegt eine rege Kammermusiktätigkeit und ist u.a. Mitglied des neu gegründeten Ensemble Sherazade.

Wichtige Impulse erhielt sie von Gérard Wyss, Adrian Oetiker, Isabel Charisius (Alban Berg Quartett) und Silvia Simionescu (Aria Quartett). Auftritte mit Formationen von Duo bis Sextett führten sie nach Deutschland, Frankreich und Italien. Solistisch konzertierte sie mit verschiedenen Orchestern in der Schweiz.

Seit mehreren Jahren ist sie Konzertmeisterin der Cappella dei Giovani, Zuzügerin im Kammerorchester Basel und der Camerata Schweiz und Mitglied im 21st Century Orchestra Luzern. Silvia Hunziker unterrichtet je eine Geigenklasse an den aargauischen Musikschulen Bremgarten und Berikon.

 

 

 

 

 

Denis Severin, Violoncello

Denis Severin ist Professor für Violoncello an der Hochschule für Musik Genf/Neuchâtel. Er unterrichtet Hauptfach Violoncello und Nebenfach Barockcello, sowie Kammermusik.
Denis Severin Seit 2009 ist er an der Hochschule der Künste Bern als Dozent für Violoncello tätig.
Er unterrichtet bei folgenden Meisterkursen: Internationale Sommerakademie für Musik Schloss Beuggen (Deutschland), Sommerakademie „l’ile de Groix“ (Frankreich), “New Musical Generation”, “Encuentros Internationales de musica Alcobendas“ (Spanien), Sommerakademie des Konservatoriums Bern (Schweiz).
Die Nationale Akademie für Musik Kiev und die Universität der Künste Charkov (Ukraine), sowie „Centro superior de ensenanza musical Katarina Gurska“ (Madrid, Spanien) laden ihn regelmässig als Gastprofessor ein.
Als mehrfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe führt er eine rege Konzerttätigkeit als Kammermusiker und Solist im In- und Ausland und arbeitet mit vielen namhaften Musikern zusammen.
Denis Severin ist Jurymitglied am internationalen Kammermusikwettbewerb in Ilzach (Frankreich) und am 7. internationalen Tschaikovskij Wettbewerb für junge Musikerinnen und Musiker in Montreux (Schweiz).
Aufnahmen sind bei Sony (Werke von Rachmaninov für Cello und Klavier, 2008), Panclassics (Quintette von G.M. Cambini, 2009) und bei Naxos (Brandenburgische Konzerte von J.S. Bach mit den Swiss Baroque Soloists, 2006), erschienen. Zusätzlich war Denis Severin u.a. bei Radioaufnahmen für DRS 2, Deutschlandfunk, Radio de la Suisse Romande, Radio France und dem Nationalradio Polen zu hören.

 

Dmytro Logvyn

Dmytro LogvynDmytro Garriyovych Logvyn (geboren am 16. März 1967 in Kharkiv) ist Dirigent, künstlerischer Leiter des „Pory Roku“ („Seasons“) Kammerorchesters, Chefdirigent des staatlichen Kammerensembles der Ukraine “Kyivski Solisty”, und seit 2006 Ehrenmitarbeiter der „arts of Ukraine“.
Dmytro Logvyn studierte an der Musikhochschule Dniprodzerzhynsk (1982-1986 in F. Gurfinkels Klarinettenklasse); nach der Graduation besuchte Dmytro Logvyn Meisterkurse und Proben bei renommierten, ukrainischen und russischen Dirigenten. 1997 zum Beispiel nahm er an einem Dirigier-Meisterkurs über Symphonie und Oper an der Kiev Children’s Academy of Arts bei A. Vlasenko teil. Zudem studierte Dmytro Logvyn von 2000-2003 an der Nationalen Universität Kiev für Kultur und Kunst mit einem Abschluss in Kammerorchesterleitung, in Musikpädagogik, sowie als Eventmanger.
Dmytro Logvyn wirkte immer wieder an Produktionen an der staatlichen Oper Dniprodzerzhynsk und im Theater/Ballet mit (1988-2004). Er war Mitgründer des „Vier Jahrenszeiten“ Kammerorchesters in Dnipropetrovsk.
Dmytro Logvyn dirigierte das Russische symphonische Orchester in Moskau, das Symphonische Orchester der Children’s Musical Theatre in Kiev, das Nationale akademische Symphonieorchester der Ukraine, das „National Odessa Philharmonic Orchestra“, das „State Variety and Symphony Orchestra of Ukraine“, das symphonische Orchester Ashdod in Israel, sowie das London Festival Chamber Ensemble.
Dmytro Logvyn ist regelmässiger Teilnehmer am internationalen Festival “Volodymyr Krainev’s Invitation”.

 

Filippo Gamba, Piano

Im Sommer 2000 erhielt Filippo Gamba den Ersten Preis des Concours Géza Anda in Zürich und wurde ihm außerdem zugesprochen. Bei vielen renommierten Klavierwettbewerben (Van Cliburn-, Leeds, Gina Bachauer-, Arthur Rubinstein-, Beethoven-Wettbewerb) gehörte er zu den Preisträgern und 1995 gewann er den Bremer Klavierwettbewerb. 
Filippo Gamba trat in vielen wichtigen Musikfestivals auf, wie das Ruhr-Klavierfestival, das „Next Generation“ Musikfestival in Dortmund, die Settimane Musicali di Stresa, das Luzern-Festival, das „Oxford Philomusica” Festival, das „Meister des Klaviers” Festival in Krakau und das Musical Olympus Festival in St. Petersburg. Recitals gab er in zahlreichen großen Konzerthäusern Europas, in Paris (Théâtre du Châtelet), Berlin (Konzerthaus), Amsterdam (Concertgebouw), München (Herkules-Saal), Wien (Konzerthaus), Lyon (Salle Molière), Athens (Megaron) und Barcelona.<
Er konzertierte mit vielen namhaften Orchestern, wie dem Berliner Sinfonie-Orchester, dem Wiener Kammerorchester, dem SWR-Sinfonieorchester Stuttgart, der Staatskapelle Weimar, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Orchester des Musikkollegiums Winterthur, dem Orchester City of Birmingham, dem Israel Philharmonic Orchestra und der Camerata Academica Salzburg unter der Leitung von bedeutenden Dirigenten wie Simon Rattle, Pinchas Steinberg, James Conlon, Lawrence Foster, Vladimir Ashkenazy und George A. Albrecht.
In Italien spielte Filippo Gamba in allen berühmten Konzerthäusern, in Mailand, Rom, Venedig, Florenz, Perugia, Palermo und Turin und konzertierte mit dem RAI-Orchestra, dem Orchestra Teatro La Fenice, dem Maggio Musicale Fiorentino und dem Orchestra Teatro Verdi di Trieste.
Aufnahmen mit Filippo Gamba sind bei Radio France, Radio Bremen, beim Schweizer Radio, RAI und verschiedenen anderen Sendern entstanden. Bei Sony hat er zwei CD mit dem Violinist Niimura eingespielt und vier CD bei LOL Records (www.lolproduction.com).
Filippo Gamba hielt Meisterkurse für die Bachauer Foundation, die Music of Southern Nevada, die Asolo Musica und die Oxford Philomusica. Er ist Professor an der Musikhochschule Basel.
Der 1968 in Verona geborene Filippo Gamba erhielt seine musikalische Ausbildung bei Renzo Bonizzato, Maria Tipo und bei Homero Francesch.
www.filippogamba.it

 

Esther Hoppe, Violine

Esther HoppeAls Gewinnerin des 8. Internationalen Mozartwettbewerbs in Salzburg 2002 zählt die in Zug (Schweiz) geborene Esther Hoppe zu den gefragtesten Musikern der jungen Generation.
Ihre bisherige Karriere führte sie an die Musikfestivals von Ravinia und New Mexico (USA), Prussia Cove (England), Ludwigsburg und Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland), Davos, Gstaad, Ittingen, Luzern und Zürich (Orpheum Musiktage) und liess sie wiederholt mit zahlreichen Orchestern, wie z.B. dem Zürcher Kammerorchester, dem Basler Kammerorchester, den London Mozart Players, den St. George Strings, dem Göttinger Symphonieorchester, der Böhmischen Kammerphilharmonie, der Staatsphilharmonie Halle, und Dirigenten wie z.B. Howard Griffiths, Christoph Mueller, Dennis Russell Davies auftreten.
Sie erhielt Einladungen für Konzerttourneen nach Japan, USA, Indien und in viele Länder Europas, und trat dabei in der Londoner Wigmore Hall, in der Salamanca Hall Gifu, im Grossen Saal des Mozarteums Salzburg und im Wiener Konzerthaus auf.
Seit 2003 bildet sie zusammen mit Benjamin Engeli, Klavier und Maximilian Hornung, Violoncello das Tecchler Trio, welches im September 2007 den 1. Preis am Internationalen ARD-Wettbewerb in München zugesprochen bekam. Davor gewannen sie 2004 den renommierten Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates, im selben Jahr den begehrten „Prix Crédit Suisse Jeunes Solistes“ und 2005 den 1. Preis des Migros Kammermusikwettbewerbs.
Ihre Ausbildung erhielt Esther Hoppe bei Thomas Füri an der Musikakademie Basel, Robert Mann und Ida Kavafian am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia, Yfrah Neaman an der Guildhall School of Music in London und abschliessend bei Nora Chastain in Zürich.
Esther Hoppe wurde mehrfach ausgezeichnet, so erhielt sie u.a. den Kulturförderpreis des Kantons Zug, wurde zweimal in Folge Preisträgerin der Kiefer Hablitzel Stiftung, gewann zweimal den Studienpreis des Migros-Kulturprozents, und es wurden ihr zahlreiche weitere Stipendien zugesprochen.
Aufnahmen entstanden mit dem Tecchler Trio bei Ars Musici und Concentus Records, und mit Werken von Saint-Saens bei Virgin Classics (mit Renaud und Gautier Capuçon, Frank Braley, Michel Dalberto, Emmanuel Pahud, Paul Meyer u.a.).
Sie spielte verschiedentlich in Kammermusikformationen mit Christian Altenburger, Atar Arad, Reto Bieri, Adrian Brendel, Renaud und Gautier Capuçon, Sol Gabetta, Paul Gulda, Lawrence Power, Christoph Richter, Rafael Rosenfeld, Antoine Tamestit, u.v.a.
Dank der finanziellen Unterstützung der Zuger Kantonalbank spielt Esther Hoppe auf einer Balestrieri-Violine aus dem Jahr 1760.
In ihrer Freizeit ist Esther Hoppe ein grosser Fan des Tennissports!
Weitere Informationen unter www.estherhoppe.com

 

Dominik Zinsstag, Horn

Dominik ZinstagDer heute neunzehnjährige Dominik Zinsstag absolvierte während zwölf Jahren die Rudolf Steiner-Schule in Basel (CH). Er hatte von 1997 bis 2005 bei Stefan Ruf an der Musikschule der Musikakademie Basel Hornunterricht; seit 2004 ist er in der Klasse für Studienvorbereitung (KSV) Basel und seit 2005 ebenso in der Hochschulklasse von Christian Lampert in Basel, wo er sein Musikstudium im Herbst 2006 begann.
Meisterkurse bei Prof. E. Penzel (Köln), Prof. W. Gaag (München), Prof. B. Schneider (Freiburg im Breisgau/Genf), Prof. P. Damm (Hamburg), Prof. T. Müller (Bern) und Prof. M. Hoeltzel (Detmold) bedeuten für seine Ausbildung wertvolle zusätzliche Erfahrungen.
Er hat insgesamt zwölf 1. Preise beim Schweizer Jugendmusikwettbewerb, darunter in den Kategorien Horn-Solo sowie Kammermusik-Duo mit Auszeichnungen und im Hornquartett gewonnen. Im Jahre 2005 gewann er ebenso den 1. Bundespreis bei Jugendmusiziert Deutschland mit "Bläser gleiche Instrumente". Er war u.a. Teilnehmer am Schweizer Finale von Eurovision "Young musician" und "Mozart 2006". Den Kammermusikwettbewerb "European Music Competition for Youth 2004" in Dubrovnik (Kroatien) hat er ebenso als Preisträger abgeschlossen. Dominik Zinsstag ist seit 2005 Mitglied und 1. Hornist im Schweizer Jugend-Sinfonie Orchester sowie im Bundesjugendorchester der Bundesrepublik Deutschland. Im Sommer 2007 war er Mitglied im Orchester der Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival.
Er wird unterstützt von den Stiftungen Ruth und Ernst Burkhalter sowie der Fritz Gerber - Stiftung.

 

Rumjana Naydenova, Bratsche

Rumjana NaydenovaRumjana Naydenova wurde in Sofia, Bulgarien, geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Ihren ersten Musikunterricht bekam sie bei ihrem Vater. Mit sechseinhalb Jahren begann sie Geige zu spielen und wechselte als Vierzehnjährige auf die Bratsche. Weitere Studien führten sie nach Essen an die Folkwang-Musikhochschule, wo sie in der Klasse von Professor V. Mendelssohn studierte. Nach einem erfolgreichen Abschluss führte sie ihr berufliches Leben weiter zu den Essener Philharmonikern. Seit 1998 ist Rumjana Naydenova stellvertretende Solo-Bratschistin am Opernhaus Zürich.
Neben ihrer Orchestertätigkeit ist sie auch begehrte Kammermusikerin. In verschiedenen Formationen tritt sie regelmässig im Rahmen der Kammermusikreihe des Opernhauses Zürich auf (Foyer Musical) und ist Mitglied im 1997 gegründeten „ensemble kontraste zürich“. Des weiteren tritt sie mit Musikern wie Ina Dimitrova, Karl Leister und Heinz Holliger auf. Kürzlich war Rumjana Naydenova mit der Sinfonietta Montfort unter Ferenc Bognar als Solistin mit Mozarts Sinfonia Concertante nach Ungarn eingeladen.
Die Bratschistin spielt auf einem Instrument von Marinus Capicchioni (San Marino 1885 – Rimini 1977).

 

Daniel Dodds, Violine

Daniel DoddsDaniel Dodds ist als Kind australisch-chinesischer Eltern in Australien aufgewachsen. Mit fünf Jahren gab er seine ersten Konzerte auf der Violine. Im Alter von 17 Jahren verliess er Australien, um – mit verschiedenen Stipendien ausgezeichnet – sein Violinstudium in der Klasse von Prof. Gunars Larsens an der Musikhochschule Luzern fortzusetzen. Nach dem Erlangen sämtlicher Diplome mit Auszeichnung erhielt er weitere Inspiration in der Zusammenarbeit mit Rudolf Baumgartner, Franco Gulli, Keiko Wataya und einem der grossen Meister des goldenen Zeitalters der Violine: Nathan Milstein. Als er in einem Meisterkurs mit Milstein eine Paganini-Caprice aufführte, wandte sich dieser zum Publikum und sagte: «Wer ist dieser junge Mann? Er könnte wahrlich Paganinis Enkel sein!»
Zurzeit ist Daniel Dodds erster Konzertmeister der «Festival Strings Lucerne» und führt das renommierte Kammerorchester in Konzerten rund um die Welt an. Ausserdem wird er immer häufiger als Solist eingeladen. Nach seinem erfolgreichen Debüt in der Berliner Philharmonie feierte er im Mai 2007 als Solist grosse Erfolge auf der Tournee der «Festival Strings Lucerne» durch Südamerika mit Konzerten in Argentinien, Brasilien, Peru, Ecuador und Kolumbien. Im Herbst gastierte er mit der «Sinfonie Espagnole» von Edouard Lalo beim Philharmonischen Orchester der Stadt Giessen unter Carlos Spierer und mit dem A-Dur-Violinkonzert von Mozart beim «Folkwang Kammerorchester» in Essen unter Achim Fiedler. Kurz danach folgte in Luzern ein Auftritt mit den acht Jahreszeiten von Vivaldi und Piazolla. Für 2008 sind verschiedene Soloauftritte in der Schweiz geplant, ausserdem eine USA-Tournee der «Festival Strings Lucerne», in deren Rahmen Dan Dodds als Solist im Violinkonzert von Peteris Vasks und der Carmen-Fantasie Pablo de Sarasate zu hören sein wird.
Daniel Dodds spielt die Stradivarius «ex Baumgartner» von 1717, die ihm grosszügigerweise von der «Stiftung Festival Strings Lucerne» zur Verfügung gestellt wird. Neben seiner Konzerttätigkeit ist er Dozent für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Luzern, wo er mit seiner Frau und Tochter lebt.
Weitere Informationen über Daniel Dodds finden Sie auf seiner Homepage.

 

Nina Stadler, Tanz

Nina StadlerNina Stadler wurde 1979 in Bern geboren. Seit ihrem vierten Lebensjahr ist das Tanzen der wichtigste Bestandteil Ihres Lebens. Nach langjähriger Ausbildung in klassischem Ballett am City Ballett Halamka zog es Nina Stadler 2002 nach New York. Dort studierte sie an der berühmten Alvin Ailey School, wo sie sich nicht nur in Ballett und Modern Jazz weiterbilden konnte, sondern sich auch neue Stile wie z.B. Horton, Graham, HipHop und Improvisation aneignete.
Nina Stadler besticht durch ein ausgereiftes tänzerisches Können, ihre lebendigen und lustvollen Choreografien und durch eine unglaubliche Ausstrahlung auf der Bühne. Erfolge mit ihrem eigenem Tanztheaterstück «Slumberland» oder als Choreografin und Tänzerin in «Die Csàrdas Fürstin» (Stadttheater Biel/Solothurn 2004), «Die verkaufte Braut» (2006) an der Freilichtoper im Botanischen Garten Basel, als Tänzerin beim Musical «Basileia» in Basel sowie als Choreographin der Oper Orpheus im Kongresszentrum in Biel (2007) sind nur ein kleiner Ausschnitt ihres breiten Spektrums.
Nina Stadler arbeitet seit sechs Jahren als freischaffende Tänzerin, Choreografin und unterrichtet Modern Jazz am City Ballett Halamka in Bern.

 

 

 

 

Moritz Alfons, Tanz

Moritz StäubliAls Sohn zweier freischaffender Künstler 1981 in Bern geboren, hat Moritz Alfons einen grossen Teil seiner Kindheit im Umfeld von Zirkus und Theater verbracht. Von klein auf wirkte er immer wieder aktiv in diversen Produktionen mit. So war er 1987/88 auf Schweizertournee mit der «Circo Famiglia Morelli».1999 war Moritz Alfons im Kinofilm «Grosse Gefühle» von Christoph Schertenleib zu sehen und 2001 im Kurzfilm «Overcome» von Doraine Green. Moritz Alfons nahm Ballettunterricht bei Ivana Halmka und Modernjazztanz bei Nina Stadler. Er wirkte bei verschiedenen Tanz- und Opernproduktionen mit wie z.B. 2004: «Slumberland» und «Il Mondo della Luna».
Moritz Alfons studierte Gitarre an der Jazz-Abteilung der Musikhochschule Luzern und spielt als hervorragender Gitarrist in diversen Jazzprojekten. Heute ist er beruflich als Tänzer, Performer und Musiker tätig.